Fred Bauer präsentiert in einer neuen Reihe eine Auswahl von besonders spektakulären und historisch bedeutsamen Fällen, die er detailliert und fundiert aufbereitet hat.
In einer umfassenden Präsentation ordnet der pensionierte Kriminalbeamte a. D. die Taten in ihren jeweiligen zeitlichen Kontext ein und betrachtet die Fälle konsequent aus der Perspektive eines Ermittlers. Dabei bewertet Fred Bauer die jeweilige Spurenlage, erläutert kriminalistische Zusammenhänge und zeigt auf, welche Auswertungsmöglichkeiten sich daraus ergeben – auch vor dem Hintergrund der Frage, ob seinerzeit möglicherweise entscheidende Aspekte übersehen wurden.
Obwohl sich der Mord im Jahr 1957 ereignete, ist das öffentliche Interesse an diesem Fall bis heute ungebrochen. Fred Bauer zeichnet zusammen mit Nitribitt-Profi Christian Setzepfandt die bekannten Lebensstationen der Rosemarie Nitribitt nach, rekonstruiert die Ereignisse rund um den mutmaßlichen Tattag sowie den Auffindezeitpunkt der Toten und bewertet die vorhandenen Spuren aus kriminalistischer Sicht. Ergänzend ordnet der Stadthistoriker Christian Setzepfandt den Fall in seinen zeitgeschichtlichen und gesellschaftlichen Kontext ein und beleuchtet die Rolle der Nitribitt im Frankfurt der 1950er-Jahre.Fall 2 – Jakub Fiszman (22.09.2026):
Die Entführung des Frankfurter Geschäftsmannes Jakub Fiszman am 01.10.1996 mündete in ein unmenschliches Festhalten des Opfers sowie dessen grausame Ermordung. Fred Bauer beleuchtet das Umfeld des Opfers, den Ablauf der Tat sowie den Gang der Ermittlungen. Besonderes Augenmerk liegt auf der – für die damalige Zeit – spektakulären Suche nach Sachbeweisen, die schließlich zur Überführung und Verurteilung von Rainer Körppen und dessen Sohn Sven führten.
Fall 3 – Jakob von Metzler / Magnus Gäfgen / Wolfgang Daschner (15.09./29.09./20.10.2026):
Die Entführung und Ermordung des 11-jährigen Jakob von Metzler im September 2002 ist in Frankfurt und Umgebung noch immer sehr präsent. Fred Bauer ordnet die Ereignisse chronologisch ein – bis hin zu den vom damaligen Polizeivizepräsidenten Wolfgang Daschner angedrohten Maßnahmen, die letztlich zum Geständnis von Magnus Gäfgen führten. Ein Schwerpunkt liegt auf den Geschehnissen des 01.10.2002, den unmittelbaren Folgen sowie auf der Frage, welches Ziel Gäfgen mit seiner Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verfolgte.
